Andorra  Urlaub

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Andorra das Fürstentum im Osten der Pyrenäen

Das kleine Fürstentum im Osten der Pyrenäen ist gerade mal 468 Quadratkilometer groß. Die rund 78.000 Bewohner haben gleich zwei Staatsoberhäupter. Das sind zum einen der Bischof von Urgell, der Diöszöse, der das gesamte Pyrenäen-Land seit Jahrhunderten gehört und zum anderen der französische Staatspräsident, der als Co-Fürst von Andorra seines Amtes waltet. Das zwischen Spanien und Frankreich praktisch eingeklemmte Land, ist landschaftlich aber auch kulturell sehr interessant und außerdem ein Paradies für Wintersportler. Das Fürstentum ist zwar kein EU-Mitglied, hat allerdings seit 2002 den Euro als Währung, weil die vorher gültigen Währungen Franc und Peseten zu dieser Zeit abgeschafft wurden. Auch bei den Ein-und Ausreisebestimmungen gelten die gleichen Gesetze wie in der gesamten EU bzw. im Schengenraum.

Das Klima Andorras wird dadurch bestimmt, dass es mitten im Gebirge zwischen 800 und über 1000 Meter hoch liegt. Andererseits ist aber auch das Mittelmeer nicht weit entfernt. Dadurch bedingt, sind die Winter hier lang und schneereich, die Sommer aber angenehm mild. Zwischen Dezember und März/April kann man hervorragend Ski fahren, im Juli, August und September ist es mit Temperaturen von 10 bis 20 Grad Celsius sehr angenehm für Wanderungen, Besichtigungstouren und zum Shopping.

Urlaub in Andorra ist eine Reise in eine faszinierende Bergwelt mit majestätischen Bergen, dichten Wäldern und schimmernden Bergseen, die ideal für lange, nicht zu schwere Wanderungen sind. Aber auch der Geschichte begegnet der Urlauber auf Schritt und Tritt. Die Römer, die Westgoten und die Mauren haben hier ihre Spuren hinterlassen, seit dem 12. Jahrhundert ist das Land ein Kirchenstaat. Davon zeugen zum Beispiel das Heiligtum Meritxell, in dem die Schutzheilige des Landes verehrt wird, oder die Kirche Santa Coloma in der kleinen Hauptstadt. Auch das Schloss Sant Vicenç d'Enclar, das eher einer Burganlage ähnelt, lohnt einen Besuch. Sehr interessant ist auch die Casa della Val, die früher Sitz des Parlamentes und Gefängnis in einem war.

Wer zum Urlaub im Winter in den Zwergstaat kommt, interessiert sich sicher am meisten für die tollen Ski- und Snowboard-Pisten des Landes. Grandvalira heißt das große Ski-Gebiet, bestehend aus den Wintersport-Orten El Tarter, Pas de la Casa, Encamp, Soldeu, Grau Roig und Canilo. Sie haben zusammen über 200 Pistenkilometer von Anfänger-Abfahrten bis zu den anspruchsvollsten Slopes, die sich sogar für Weltcup-Abfahrten eignen. Mit der Bergbahn oder einem der 18 Skilifte werden die Wintersport-Begeisterten auf 2.600 Meter Höhe gebracht.

Aber ganz gleich, ob die Reise im Winter oder im Sommer angetreten wird, kulinarisch ist das Land immer ein Geheimtipp. Schließlich vereinen sich hier die spanische und die französische Küche zu einem einzigartigen Genuss.

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